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Saison und Temperaturen im Wadi Rum: Wann ist die beste Reisezeit für die Wüste?
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Saison und Temperaturen im Wadi Rum: Wann ist die beste Reisezeit für die Wüste?

Das Wadi Rum im Süden Jordaniens ist eine spektakuläre Landschaft, in der gewaltige Sandstein- und Granitformationen auf leuchtend roten Sand treffen. In dieser Region, die auch als „Tal des Mondes“ bekannt ist, ist nicht die Route der entscheidende Faktor für das Erlebnis, sondern der Kalender. Dieselbe 4x4-Tour kann an einem Aprilmorgen ein erfrischendes Abenteuer sein, während sie an einem Julimitag zu einer extremen Belastungsprobe wird.

Für Reisende, die Jordanien erkunden, liegt das Wadi Rum meist strategisch zwischen Petra und Akaba und wird oft mit einer Übernachtung im Camp kombiniert. Genau deshalb ist die Wahl des Monats so wichtig: Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind in der Wüste weitaus extremer als in den Städten im Norden des Landes. Im Folgenden haben wir die Besonderheiten der vier Jahreszeiten, die besten Monate für bestimmte Aktivitäten sowie praktische Informationen zu Anreise und Eintritt zusammengefasst.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Thema Information
Lage Süden Jordaniens, ca. 60 km nordöstlich von Akaba
Alternativer Name Tal des Mondes (Valley of the Moon)
Ideale Reisezeit März bis Mai und September bis November
Herausfordernde Zeit Juni bis August (tagsüber 33-35 °C, bei Hitzewellen über 40 °C)
Winternächte Temperaturen können unter den Gefrierpunkt fallen
Eintrittspreis 5 JOD pro Person; im Jordan Pass enthalten
Schutzstatus Seit 1998 Schutzgebiet, seit 2011 UNESCO-Welterbe
Typischer Tour-Start Gegen 10:00 Uhr, Wadi Rum Village
Entfernung von Amman Ca. 320 km, etwa vier Stunden Fahrt
Entfernung von Petra (Wadi Musa) Ca. 105 km

Wann nach Wadi Rum? Die vier markanten Phasen des Jahres

In der Wüste folgt der Rhythmus der Jahreszeiten nicht immer strikt dem Kalender. Da die Felsen und der Sand die Energie des Tages speichern, können die Übergänge zwischen Ende März und Anfang Oktober um einige Wochen schwanken. Die folgenden Abschnitte zeigen Ihnen, welche Bedingungen Sie in den jeweiligen Zeiträumen erwarten.

Frühling: Anfang März bis Mitte Mai

Die Tagestemperaturen liegen meist zwischen 20 und 34 Grad, während sie nachts um etwa zehn Grad sinken. Dies ist ein ideales Zeitfenster für Wanderungen, Klettertouren und ausgiebige Jeep-Safaris. Die größte Herausforderung in dieser Zeit ist nicht die Hitze, sondern der Wind: Der sogenannte Khamsin-Wind weht zwischen März und Mai aus dem Süden und bringt Staub und Sand mit sich. Dies kann die Sicht einschränken und die für Fotos gewünschte Klarheit rauben. Auch Heißluftballonfahrten müssen an solchen Tagen oft abgesagt werden.

Sommer: Juni, Juli und August

Juli und August sind die heißesten Monate in ganz Jordanien. Im Wadi Rum liegt der Durchschnitt der Tageshöchstwerte in diesen zwei Monaten bei etwa 35 Grad (im Juni ca. 33 Grad), wobei die Temperaturen an extremen Hitzetagen die 40-Grad-Marke überschreiten. Nachts bleibt es mit etwa 20 Grad angenehm. Da es in der Wüste kaum Schatten gibt, ist vor allem das Zeitfenster zwischen Mittag und spätem Nachmittag kritisch. Sommergäste teilen ihre Tour meist auf: ein Block am frühen Morgen, eine lange Ruhepause und ein zweiter Block kurz vor Sonnenuntergang. In den Camps ist die Temperatur nachts ideal zum Schlafen.

Herbst: Ende September bis November

Die Tagestemperaturen kehren in den Bereich von 20 bis 32 Grad zurück, während die Nächte zwischen 8 und 16 Grad liegen. Oktober und November gelten neben dem Frühling als die ausgewogensten Monate der Region. Der staubige Wind ist weniger präsent als im Frühjahr, und der Himmel ist oft kristallklar. Allerdings wird es ab Oktober schnell dunkel, weshalb Programme für den Sonnenuntergang entsprechend vorgezogen werden sollten.

Winter: Dezember, Januar und Februar

Tagsüber liegen die Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad, was an einem sonnigen Nachmittag immer noch perfekt für Wanderungen ist. Die eigentliche Herausforderung ist die Nacht: Die Werte können unter den Gefrierpunkt sinken, in manchen Nächten bis auf minus drei Grad. Da traditionelle Beduinenzelte weder über fließendes Wasser noch über Heizungen verfügen, gehören dicke Decken, Thermounterwäsche und Schlafsäcke in diesen Monaten unbedingt ins Gepäck. Als Belohnung erwarten Sie ein sternenklarer Himmel und deutlich weniger Touristen.

Zeitraum Tag Nacht Highlights Zu beachten
Frühling (März-Mai) 20-34 °C ca. 10 Grad niedriger Klettern & lange Touren Khamsin-Wind, Staub
Sommer (Juni-Aug) Ø 33-35 °C, Spitzen > 40 °C ca. 20 °C Weniger Auslastung in Camps Mittagshitze meiden
Herbst (Sept-Nov) 20-32 °C 8-16 °C Klarer Himmel, mildes Klima Frühe Dunkelheit
Winter (Dez-Feb) 10-20 °C Kann unter 0 °C fallen Ruhige Wüste, Sternenhimmel Unbeheizte Zelte

Tag- und Nachtunterschiede: Die Planung im Detail

Da die Wüstenoberfläche kaum Feuchtigkeit speichert, entweicht die tagsüber aufgenommene Wärme am Abend rasant. In der Praxis bedeutet das: Sie benötigen am selben Tag zwei völlig verschiedene Outfits. Mittags leichte, helle Stoffe; am späten Nachmittag ein winddichter Schutz und nachts Fleece oder eine warme Jacke. Während die Schwankungen im Frühjahr und Herbst etwa zehn Grad betragen, können sie im Winter bis zu zwanzig Grad erreichen.

Dieser Temperatursturz prägt auch das Programm. Das Besteigen von Sanddünen, Canyon-Wanderungen oder das Aufsuchen von Felsinschriften ist in den frühen Morgenstunden wesentlich angenehmer. Es lohnt sich zudem, frühzeitig am Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang zu sein: Die 40 Minuten nach dem Untergang des Sonnenuntergangs sind die Zeit, in der die Farben am intensivsten leuchten – viele Tourguides brechen jedoch zu früh auf. Fragen Sie bei der Buchung gezielt nach, wie lange Sie nach Sonnenuntergang vor Ort bleiben, da dies die Qualität Ihres Erlebnisses maßgeblich beeinflusst.

Welche Aktivität passt zu welchem Monat?

Die meisten Aktivitäten im Wadi Rum finden im Freien statt und haben unterschiedliche Hitzetoleranzen. Die folgende Tabelle hilft Ihnen, die Aktivitäten den richtigen Monaten und Uhrzeiten zuzuordnen.

Aktivität Ideale Zeit Bevorzugte Uhrzeit Hinweis
Heißluftballon Oktober-April Erste Stunde nach Sonnenaufgang Start bei windstillem Wetter
Ganztägige 4x4 Tour März-Mai, Sept-Nov Start gegen 10:00 Uhr Im Sommer in zwei Blöcke teilen
Gipfelwanderung März-April, Okt-Nov Früher Morgen Mittagssonne macht Aufstieg schwer
Sternenbeobachtung Herbst und Winter Nach Einbruch der Dunkelheit Warme Kleidung zwingend nötig
Kamelritt Oktober-April Kurz vor Sonnenuntergang Kaum Schatten auf der Route

Al Ramal Red Sand Dune und die roten Sanddünen

Al Ramal ist eine besonders weiche, intensiv rot gefärbte Sanddüne, die sich deutlich von den umliegenden Felsen abhebt. Der Aufstieg bietet einen weiten Panoramablick über die Wüste und ist einer der meistfotografierten Stopps der Region. Da sich der Sand tagsüber stark aufheizt, sollte man diese Düne im Sommer entweder ganz früh am Morgen oder am späten Nachmittag besuchen. Auch die Schuhwahl ist hier entscheidend: In tiefem Sand sind normale Stadtschuhe sehr ermüdend.

Heißluftballonfahrten mit Balloons Over Rum

Die Ballonfahrten starten meist im Bereich Disi und lassen Sie die Wüste aus einer Höhe von etwa 2.000 Fuß erleben. Die Flüge finden unmittelbar nach Sonnenaufgang statt, wenn der Wind am ruhigsten ist. Die kühleren Monate von Oktober bis April sind hierfür am besten geeignet; die extreme Hitze im Juli und August sowie instabile Wetterlagen erschweren die Flugplanung in dieser Zeit. Eine Reservierung einige Tage im Voraus bietet mehr Flexibilität bei eventuellen wetterbedingten Absagen.

Gipfelwanderung zum Jabal Umm ad Dami

Mit 1.854 Metern ist der Jabal Umm ad Dami der höchste Punkt Jordaniens und liegt nahe der Grenze zu Saudi-Arabien. Der Aufstieg erfordert zwar keine technische Kletterausrüstung, ist aber eine lange Wanderung ohne Schatten. Daher sind die Morgenstunden zwischen März/April und Oktober/November ideal. Mitten im Sommer wird diese Route meist aus dem Programm gestrichen. Vom Gipfel aus kann man die weiten Sandebenen jenseits der Grenze sehen. Wanderlustige, die ähnliche Erlebnisse suchen, finden auf unserer Seite für Natur- und Abenteuertouren weitere spannende Programme.

Lawrence's House und die Felsinschriften

Die Region ist eng mit T. E. Lawrence verknüpft, der während des Arabischen Aufstands hier wirkte. „Lawrence's House“ und „Lawrence's Spring“ sind Stationen, die an diese Geschichte erinnern. Lawrence's Spring ist oft der erste Stopp einer Tour; der kurze Aufstieg zu einem Aussichtspunkt dauert etwa 15 Minuten. Unter der Mittagssonne kann dieser kurze Weg jedoch überraschend anstrengend sein. In der Umgebung finden sich zudem Felsinschriften der Nabatäer, den Baumeistern von Petra. Wer sich für diese historischen Schichten interessiert, findet in unseren Kulturreisen vergleichbare faszinierende Routen.

Wie gelangt man ins Wadi Rum?

Die Anreise zur Wüste erfolgt in zwei Etappen: Zuerst die Fahrt in den Süden Jordaniens, dann der Eintritt in das Schutzgebiet. Der Ablauf ist wie folgt:

  1. Einreiseort wählen: Amman ist ideal für Kulturrouten im Norden, Akaba bietet den schnellsten Zugang zum Süden.
  2. Fahrt in den Süden: Von Amman aus sind es ca. 320 km (etwa 4 Stunden Fahrt), von Petra ca. 105 km und von Akaba ca. 60 km.
  3. Check-in im Wadi Rum Visitor Center: Hier wird die Eintrittsgebühr entrichtet; Besitzer eines Jordan Pass registrieren sich hier.
  4. Weiterfahrt zum Wadi Rum Village: Vom Besucherzentrum zum Dorf sind es noch etwa 8 km (ca. 10 Minuten Fahrt). Dies ist meist der Treffpunkt mit den Tourguides.
  5. Transfer zum Camp: Die meisten Camps liegen etwa 20 Minuten mit dem 4x4 vom Dorf entfernt. Dieser Teil erfolgt zwingend mit dem Fahrzeug des Guides, nicht mit dem eigenen Mietwagen.
Startpunkt Entfernung Fahrzeit Optionen
Amman ca. 320 km ca. 4 Std. Privattransfer, Mietwagen, Bus
Petra (Wadi Musa) ca. 105 km ca. 2 Std. Transfer, Mietwagen
Akaba ca. 60 km ca. 1 Std. Transfer, Mietwagen

Zwischen Amman und Wadi Rum gibt es tägliche Busverbindungen am Morgen. Stand Sommer 2026 kosten die Tickets etwa 20 JOD; die Rückfahrten starten meist am Nachmittag. Der Bus ist die budgetfreundlichste Option, schränkt jedoch die Zeit für den Sonnenuntergang ein.

Eintrittspreise und Jordan Pass: Was man wissen muss

Der Eintritt in das Wadi Rum Schutzgebiet kostet 5 JOD pro Person und wird im Wadi Rum Visitor Center bezahlt. Dort gibt es neben den Kassen auch Souvenirläden, Snacks und Toiletten. Da diese Gebühr oft nicht in den Tourpreisen enthalten ist, sollte sie separat eingeplant werden.

Für Reisende mit einem Jordan Pass ist der Eintritt bereits enthalten. Die Wahl des Passes hängt von Ihrer Saisonplanung ab: - Jordan Wanderer (70 JOD): Ideal für kurze Sommerprogramme mit einem Tag in Petra. - Jordan Explorer (75 JOD): Perfekt für Frühjahrs- oder Herbsttouren, bei denen Petra zwei aufeinanderfolgende Tage Zeit erhält. - Jordan Expert (80 JOD): Für diejenigen, die drei aufeinanderfolgende Tage in Petra verbringen möchten.

Alle drei Varianten decken die Visumgebühr ab, sofern der Pass vor der Einreise erworben wurde und man mindestens drei Nächte in Jordanien verbringt. Bei einem kürzeren Aufenthalt wird die Visumgebühr bei der Ausreise fällig.

Wichtig: Das Innere der Wüste darf nicht mit privaten Fahrzeugen befahren werden. Der Zugang erfolgt ausschließlich über lizenzierte 4x4-Touren. Die Touren starten meist gegen 10:00 Uhr im Wadi Rum Village. Es gibt Optionen für halbe Tage, 6-Stunden-Touren oder Ganztagesausflüge.

Camp- und Unterkunftsentscheidung je nach Saison

Die Übernachtung im Wadi Rum findet in der Regel in Beduinen-Camps statt. Die Wahl des Camps sollte an die Jahreszeit angepasst werden:

  • Die Camps bestehen meist aus acht bis zehn Zelten, die um ein gemeinsames Versammlungszelt angeordnet sind. Traditionelle Zelte aus Ziegenhaar stehen oft auf Holzplattformen.
  • In traditionellen Zelten gibt es kein fließendes Wasser und keine Heizung. Im Winter sollten Sie explizit nach extra Decken fragen oder Camps mit beheizten Zimmern wählen.
  • Im Sommer sind klimatisierte Deluxe-Zelte oder „Bubble-Tents“ (Blasenzelte) sehr beliebt. Einige Camps bieten mittlerweile auch WLAN an.
  • Der Transfer vom Dorf zum Camp dauert etwa 20 Minuten per 4x4. Wenn Sie nachts ankommen, klären Sie die Abholzeit unbedingt vorab mit dem Camp ab.
  • Im Dorf Wadi Rum werden keine alkoholischen Getränke verkauft; diese müssen in Akaba besorgt werden.
  • Wer unter freiem Himmel schlafen möchte, sollte dies mit dem lokalen Guide abstimmen, da in manchen Bereichen Skorpione vorkommen können.

Packliste nach Jahreszeit

In der Wüste kann ein fehlendes Kleidungsstück den ganzen Tag ruinieren. Hier ist die Aufteilung nach Saison:

  • Ganzjährig: Große Trinkflasche, Sonnenbrille, Sonnencreme mit hohem LSF, Hut oder ein traditionelles Tuch (Shemagh), geschlossene Wanderschuhe mit gutem Profil.
  • Frühling & Herbst: Leichte Windjacke, Fleece für die Abende, ein Tuch zum Schutz von Mund und Nase bei Staubstürmen.
  • Sommer: Helle, langärmelige Kleidung aus dünnen Stoffen, zusätzliche Wasserkapazitäten, Elektrolyte, Planung von Schattenplätzen für die Mittagspause.
  • Winter: Thermounterwäsche, warme Jacke, Mütze und Handschuhe, Schlafsack oder Anfrage nach zusätzlichen Decken.
  • Foto & Technik: Staubschutzhüllen für die Kamera, Stirnlampe, Powerbank (die Lademöglichkeiten in den Camps sind oft begrenzt).

Wer seine Jordanien-Route mit den Städten kombinieren möchte, kann die Tage im Wadi Rum ideal in eine größere Reise einbetten. Ähnliche Konzepte finden Sie auf unserer Seite für historische Stadttouren.

Häufig gestellte Fragen 6

In welchen Monaten ist die Reise zum Wadi Rum am angenehmsten?

Die Zeiträume von März bis Mai sowie von September bis November bieten die ausgewogensten Bedingungen. Die Tagestemperaturen liegen dann zwischen 20 und 34 Grad, und die Nächte sind angenehm kühl, aber nicht extrem kalt. Besonders März/April und Oktober/November eignen sich hervorragend, um eine Ganztagestour mit einer Übernachtung im Camp zu verbinden.

Kann man im Sommer eine Wüstentour im Wadi Rum machen?

Ja, das ist möglich, aber das Programm muss angepasst werden. Da die Temperaturen zwischen Juni und August oft zwischen 33 und 35 Grad liegen (und bei Hitzewellen über 40 Grad steigen), wird die Tour meist in zwei Blöcke unterteilt: einen frühen Morgen und einen späten Nachmittag. Die Zeit zwischen Mittag und spätem Nachmittag wird im Schatten verbracht. Ausreichend Wasser und helle, langärmelige Kleidung sind in dieser Zeit essenziell.

Wie stark sinken die Temperaturen nachts im Wadi Rum?

Das variiert stark je nach Saison. In Sommernächten liegen die Werte bei etwa 20 Grad, im Herbst sinken sie auf 8 bis 16 Grad. In Winternächten können die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, teilweise bis auf minus drei Grad. Da Beduinenzelte nicht beheizt sind, sollten Sie für Aufenthalte zwischen Dezember und Februar unbedingt Thermokleidung und warme Decken einplanen.

In welchen Monaten werden Heißluftballonfahrten angeboten?

Ballonfahrten finden primär in den kühleren Monaten von Oktober bis April statt. Die Starts erfolgen unmittelbar nach Sonnenaufgang, wenn der Wind am schwächsten ist. Die extreme Hitze im Juli und August ist für diese Aktivität weniger geeignet, und im Frühjahr kann es aufgrund von staubigen Winden häufiger zu Absagen kommen.

Von welcher Stadt aus ist die Anreise zum Wadi Rum am einfachsten?

Die Entfernung von Amman beträgt etwa 320 km, was mit dem Auto ca. vier Stunden dauert. Es gibt tägliche Busverbindungen am Morgen (Preis Stand Sommer 2026 ca. 20 JOD), wobei die Rückfahrten am Nachmittag starten. Für Reisende aus Petra ist die Strecke mit ca. 105 km deutlich kürzer, ebenso von Akaba aus (ca. 60 km).

Wie hoch ist die Eintrittsgebühr für das Wadi Rum und ist diese im Jordan Pass enthalten?

Der Eintritt in das Schutzgebiet kostet 5 JOD pro Person und wird im Wadi Rum Visitor Center bezahlt. Für Inhaber eines Jordan Pass ist dieser Eintritt bereits enthalten. Die verschiedenen Pass-Stufen (70, 75 oder 80 JOD) richten sich nach der Anzahl der Tage in Petra. Da die Eintrittsgebühr oft nicht im Preis der Jeep-Touren enthalten ist, sollte sie separat im Budget eingeplant werden.