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Hamburg Reiseführer: Speicherstadt, Elbphilharmonie und die Kanäle-Route
Leitfaden

Hamburg Reiseführer: Speicherstadt, Elbphilharmonie und die Kanäle-Route

Wer einen Hamburg Reiseführer sucht, stellt sich oft die Frage: Was muss ich in kurzer Zeit unbedingt sehen? Die Antwort liegt in der Geografie der Stadt. Hamburg wurde durch seinen Hafen geprägt und wird vom Wasser zusammengehalten; die ideale Route folgt daher dem Wasser. Die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Speicherstadt, die Elbphilharmonie – auf einem ehemaligen Kakao-Speicher errichtet –, die HafenCity-Kaianlagen, die Landungsbrücken und der historische Tunnel unter der Elbe sind alle fußläufig voneinander erreichbar. Dieser Reiseführer führt Sie entlang dieser Linie: Was es an welcher Station zu sehen gibt, welche Besonderheiten die verschiedenen Jahreszeiten bieten, wie Sie vom Flughafen ins Zentrum gelangen, welche Viertel sich für eine Übernachtung eignen und wie Sie ein Tagesprogramm zusammenstellen können. Deutschland ist Teil des Schengen-Raums; die Visabestimmungen variieren je nach Nationalität und werden regelmäßig aktualisiert. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise auf der Konsularseite des Auswärtigen Amts.

Schnelle Fakten

Thema Information
Lage Norddeutschland, an der Elbe
Kern der Route HafenCity, Speicherstadt, Elbphilharmonie, Landungsbrücken, Alter Elbtunnel
UNESCO-Status Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus seit 2015 Weltkulturerbe
Hafengröße Deutschlands größter, Europas drittgrößter Hafen
Empfohlene Dauer 1 Tag für die Wasserlinie, 2 Tage mit Museen
Flughafenanbindung S1-Linie, 25 Minuten zum Hauptbahnhof, alle 10 Minuten
Öffentlicher Nahverkehr HVV-Netz: U-Bahn, S-Bahn, Bus und Fähre mit einem Ticket
Beste Reisezeit Mai bis September, im Dezember für Weihnachtsmärkte
Charakter des Spaziergangs Flacher Untergrund am Kai, viele Brücken und Treppen

Was es entlang der Wasserlinie zu sehen gibt

Die Route verläuft von Ost nach West: vom neuen Stadtteil zu den historischen Speichern und von dort zu den Anlegestellen. Wenn Sie dieser Reihenfolge folgen, müssen Sie keine Umwege in Kauf nehmen.

HafenCity: Der neue Stadtteil, aus dem Hafen geboren

Die HafenCity ist ein 157 Hektar großer Stadtteil, der auf dem ehemaligen Hafengelände errichtet wurde und in seiner offiziellen Beschreibung als Europas größtes innerstädtisches Stadtentwicklungsprojekt bezeichnet wird. Der erste Spatenstich erfolgte am 9. April 2001; nach Fertigstellung wird das Hamburger Stadtzentrum um etwa 40 Prozent gewachsen sein. Rund 28 Hektar des Areals sind öffentliche Plätze und Promenaden, die Uferlinie beträgt 10,5 Kilometer.

Dies ist kein Museum, sondern ein lebendiger Stadtteil: auf der einen Seite Wohnblöcke, auf der anderen funktionierende Wasserwege. Beginnen Sie Ihren Spaziergang an einer der U-Bahn-Stationen der HafenCity, um sich dem Hafen zu nähern; eine halbe Stunde zum Ankommen ist ausreichend.

Speicherstadt: Das Lagerhausviertel auf Holzpfählen

Die Speicherstadt erstreckt sich über eine Länge von etwa 1,1 Kilometern entlang einer Reihe schmaler Inseln in der Elbe und besteht aus 15 großen Lagerhausblöcken, die zwischen 1885 und 1927 erbaut wurden. Die Blöcke ruhen auf Holzpfahlfundamenten und gelten als eine der größten zusammenhängenden Lagerhauskomplexe der Welt. Rote Backsteinfassaden, spitze Türme und Kranarme an den Kanälen verleihen dem Viertel eine unverwechselbare Silhouette.

Die UNESCO nahm die Speicherstadt zusammen mit dem benachbarten Kontorhausviertel und dem Chilehaus 2015 in die Liste des Weltkulturerbes auf. Die Begründung für die Aufnahme war nicht die architektonische Schönheit, sondern die funktionale Einheit: Das Lagerhausviertel und das Büroviertel erzählen gemeinsam, wie sich das schnelle Handelswachstum des späten 19. Jahrhunderts im Raum widerspiegelte. Früher wurden hier Kaffee, Gewürze, Tee und Teppiche gelagert; heute beherbergen die verbliebenen Blöcke Museen und Cafés.

Für Fotos sind die frühen Morgenstunden vorteilhaft: Das Wasser ist ruhig, und die Touristengruppen sind noch nicht da. Abends wird die Fassadenbeleuchtung eingeschaltet. Ein gemütlicher Spaziergang durch das Viertel dauert etwa eine Stunde.

Museen in der Speicherstadt

Für diejenigen, denen ein Blick von außen nicht genügt, bieten die Lagerhausblöcke drei interessante Anlaufstellen.

Das Speicherstadtmuseum am Sandtorkai 36 befindet sich in den originalen Räumlichkeiten eines Lagerhausblocks aus dem Jahr 1888 und fungiert als Außenstelle des Museums der Arbeit innerhalb der Stiftung Historische Museen Hamburg. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Arbeit der Speicherer: Wie importierte Waren gelagert, gewogen und verarbeitet wurden, wird mit originalen Geräten veranschaulicht. Die Öffnungszeiten sind wochentags von 10:00 bis 17:00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 10:00 bis 18:00 Uhr; von November bis Februar täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Das Miniatur Wunderland am Kehrwieder 2 ist laut Betreiber die größte Modelleisenbahnanlage der Welt: über 15.700 Meter Gleise, rund 300.000 Miniaturfiguren, über 1,2 Millionen Besucher pro Jahr. Es öffnet täglich frühestens um 09:30 Uhr. Dies ist die am stärksten frequentierte Attraktion; wenn Sie ein zeitgebundenes Ticket kaufen, müssen Sie nicht anstehen. Planen Sie mindestens zwei Stunden für Ihren Besuch ein.

Die dritte Station ist Spicy's Gewürzmuseum, das sich dem Thema Gewürze widmet; da es sich um einen kleineren Ort handelt, sollten Sie die Öffnungstage und -zeiten im Voraus überprüfen. Wer thematische Museen gerne in sein Programm integriert und einen ähnlichen Ansatz in der Türkei sucht, kann sich in der Kategorie Kulturreisen in der Türkei inspirieren lassen.

Elbphilharmonie und die Plaza auf 37 Metern Höhe

Die Elbphilharmonie ist ein gläserner Aufbau, der auf dem Backsteinspeicher Kaispeicher A thront. Das darunterliegende Gebäude diente jahrzehntelang als Lager für Kakao- und Kaffeesäcke und stand ab den 1990er Jahren leer. 2003 wurde Herzog & de Meuron mit dem Entwurf eines Konzertsaals auf diesem Speicher beauftragt, der Bau begann im April 2007, und das Gebäude wurde am 11. und 12. Januar 2017 eröffnet. Die Gesamthöhe beträgt mit dem wellenförmigen Glasaufbau 110 Meter.

Der für Besucher interessanteste Bereich ist die Aussichtsplattform Plaza, die sich auf der Ebene befindet, wo Ziegel und Glas aufeinandertreffen. Die 37 Meter über dem Boden gelegene Terrasse bietet gleichzeitig einen Blick auf den Hafen, die Elbe und die Stadtsilhouette; sie ist täglich von 10:00 bis 24:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos, wird aber aufgrund begrenzter Kapazität über ein Plaza-Ticket geregelt. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, kann das Ticket vorab online buchen; hierfür fällt eine geringe Servicegebühr an. Die Abendstunden eignen sich gut für Fotos der Hafenlichter, die Zeit vor dem Mittag für klare Aufnahmen.

Landungsbrücken: Der Herzschlag des Hafens

Die Landungsbrücken sind das historische Hafen-Terminalgebäude und die davorliegende Reihe von Anlegestellen, die über viele Jahre Seereisende empfingen. Heute sind sie der Sammelpunkt für Ausflugsboote und öffentliche Fährlinien, den ganzen Tag über herrscht hier reges Treiben. An den Kiosk-Ständen der Anleger werden Fischbrötchen verkauft, die lokale Variante des belegten Fischbrötchens.

Die Kai-Linie ist ein natürlicher Ausgangspunkt für alle, die das Stadtbild gerne zu Fuß erkunden; wer ein ähnliches Tempo in der Türkei sucht, kann sich die Kategorie Historische Stadttouren in der Türkei ansehen. Wenn Sie am Nachmittag kommen, können Sie die Fährverbindung und den Tunneldurchgang in denselben Zeitblock legen.

Alter Elbtunnel: 426 Meter unter dem Fluss

Der St. Pauli Elbtunnel, allgemein bekannt als Alter Elbtunnel, wurde zwischen 1907 und 1911 erbaut und verbindet St. Pauli mit Steinwerder über eine Länge von 426,5 Metern unter der Elbe. Nach einer 15-jährigen Restaurierung wurde das Bauwerk mit seinen beiden Röhren wieder in Betrieb genommen; sein historischer Charakter wurde bewahrt und moderne Sicherheitsausstattung hinzugefügt.

Der Tunnel ist für Fußgänger und Radfahrer rund um die Uhr kostenlos zugänglich; für motorisierte Fahrzeuge ist er seit 2019 gesperrt, daher ist der Übergang ruhig. Treppen und Glasaufzüge sind durchgehend in Betrieb, große Lastenaufzüge verkehren wochentags von 05:30 bis 20:00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 10:00 bis 18:00 Uhr. Am gegenüberliegenden Ufer fügt sich die Hamburger Skyline mit den Hafenkränen in dasselbe Bild; der Hin- und Rückweg dauert etwa eine halbe Stunde.

Bootstouren auf den Kanälen: Fleetfahrt oder Hafenrundfahrt?

Wer Hamburg vom Wasser aus erleben möchte, hat drei Optionen, die sich nicht gegenseitig ersetzen. Der Unterschied liegt in der Größe des Bootes und dem Wasserstand.

Die Kanäle der Speicherstadt, lokal als Fleete bekannt, füllen und leeren sich je nach Gezeiten. Aufgrund der engen Passagen und niedrigen Brücken können nur sogenannte Barkassen, also kleinere Boote, in diese Kanäle einfahren; große Hafenrundfahrtschiffe erreichen den inneren Bereich nicht. Eine "Hafenrundfahrt" ist also nicht dasselbe wie eine "Kanalfahrt" – achten Sie beim Ticketkauf auf den Unterschied. Die Dichte des Kanalnetzes ist kein Zufall: Laut Hamburg Tourismus gibt es in der Stadt über 2.500 Brücken, eine Zahl, die die Summe von Venedig und Amsterdam übertrifft. Wer auch die Wasserstädte Italiens in sein Programm aufnehmen möchte, kann unseren Artikel Italien Reiseführer nutzen.

Option auf dem Wasser Abfahrtsort Was man sieht Wichtiger Hinweis
Fleetfahrt (Kanal) Kleine Anleger rund um die Speicherstadt Lagerhausfassaden, niedrige Brücken, Kanalperspektive Gezeitenabhängig, nur mit Barkassen
Große Hafenrundfahrt Landungsbrücken Containerterminals, Werften, Frachtschiffe Kann nicht in enge Kanäle einfahren
HVV-Fähre, Linie 62 Landungsbrücken, Anleger 3 Elbufer, Övelgönne, Finkenwerder Nahverkehrsticket gültig, keine Erklärungen

Für alle, die ihr Budget schonen möchten, ist die Linie 62 eine praktische Lösung: Da sie Teil des HVV-Netzes ist, kann sie mit einem normalen Nahverkehrsticket genutzt werden. Wer eine geführte Tour wünscht, wählt eine Barkassenfahrt; der Preis richtet sich nach Dauer und Route, aktuelle Preise finden Sie auf der Website des Anbieters.

Anreise aus der Türkei und Nahverkehr in der Stadt

Vom Flughafen ins Zentrum gelangen

Der Hamburg Airport ist ganzjährig mit Istanbul verbunden; nach Angaben des Flughafens bietet Turkish Airlines ganzjährig Flüge sowohl zum Istanbul Airport als auch zum Sabiha Gökçen an, im Sommerflugplan kommen Ankara und Antalya hinzu. Der praktischste Weg ins Zentrum ist die S-Bahn-Linie S1: Die Fahrt vom Flughafen zum Hauptbahnhof dauert 25 Minuten, die Züge fahren alle 10 Minuten. Die Station unter dem Terminal ist fußläufig erreichbar.

Das HVV-Netz und die Hafen-Fähren

Der innerstädtische Nahverkehr ist im regionalen HVV-Netz gebündelt. U-Bahn, S-Bahn, Busse und Hafen-Fähren sind im selben Ticket enthalten; dies macht die Fähren zu einem integralen Bestandteil der Erkundung. Die Preisgestaltung variiert je nach Anzahl der Zonen; wenn Sie im Zentrum bleiben, genügt ein Ticket für den Nahbereich.

Wann sich die Hamburg CARD lohnt

Die Hamburg CARD ist die offizielle Tourismuskarte der Stadt und in zwei Varianten erhältlich: mit und ohne Nahverkehrsoption. Laut Hamburg Tourismus bietet die Karte bis zu 50 Prozent Rabatt bei über 150 touristischen Angeboten und ermäßigten Eintritt in über 30 Museen. Die Entscheidung ist einfach: Wenn Sie mehr als zwei kostenpflichtige Attraktionen pro Tag besuchen und den Nahverkehr häufig nutzen, lohnt sich die Karte; wenn Sie hauptsächlich zu Fuß unterwegs sind, genügen Einzeltickets.

Die beste Reisezeit

Das Wetter in Hamburg ist wechselhaft, und diese Variabilität beeinflusst die Routenplanung. Laut den Klimadaten der städtischen Tourismusorganisation gibt es zwischen Mai und August durchschnittlich neun Sonnenstunden pro Tag, und im Juli und August steigt die Durchschnittstemperatur auf etwas über 20 Grad. Die Winter sind mild, Schnee fällt selten, und die Durchschnittstemperatur liegt knapp über dem Gefrierpunkt.

Zeitraum Wetter und Tageslicht Highlights Hinweis
Mai - Juni Lange Tage, mildes Wetter Kanalfahrt, Spaziergang am Kai Am Wochenende stärker frequentiert
Juli - August Durchschnittlich etwas über 20 Grad Open-Air-Cafés, Fähren Hohe Nachfrage nach Unterkünften
September - Oktober Kühleres Wetter, klares Licht Fotografie, Museumsbesuche Regenjacke erforderlich
November - April Kurze Tage, milder Winter Weihnachtsmärkte im Dezember, Museen Wind lässt gefühlte Temperatur sinken

Wer sich für die Reisegewohnheiten des deutschen Marktes interessiert, findet in unserem Artikel Deutsches Touristenprofil eine ergänzende Perspektive.

Vom Hafen auf den Teller: Hamburgs Küche

Herzhaftes: Fischbrötchen und Labskaus

Die konkreteste Reflexion einer Hafenstadt findet sich auf dem Teller. Das Fischbrötchen besteht aus eingelegtem oder gebratenem Fisch in einem Brötchen und ist ein Klassiker der Hafenimbisse. Labskaus ist ein Erbe der Seemannsküche: Es wird aus Kartoffeln, Rindfleisch und Zwiebeln zubereitet und oft mit Spiegelei und Gewürzgurken serviert. Gängige deutsche Gerichte wie Schnitzel und Currywurst sind ebenfalls in jedem Viertel zu finden.

Süßes: Franzbrötchen

Das Franzbrötchen ist ein zimt- und zuckerhaltiges Gebäck, das typisch für Hamburg ist. Es wird morgens frisch in den Bäckereien der Stadt gebacken und ersetzt oft das Frühstück zum Kaffee. Ein Franzbrötchen aus der Bäckerei vor einem Spaziergang am Kai ist eine praktische Lösung.

Wo übernachten: Viertel für Viertel

Entscheidend für die Unterkunft ist der Charakter des Viertels; die Entfernungen sind kurz, und der Nahverkehr ist gut ausgebaut.

Viertel Charakter Geeignet für Lage zur Route
HafenCity Neue Architektur, ruhige Abende, weite Promenaden Wer die Route zu Fuß erkunden möchte Östliches Ende der Route
Neustadt und Zentrum Einkaufsstraßen, Rathausnähe Erstbesucher Fußläufig zur Speicherstadt
St. Pauli Lebhaftes Nachtleben, Vergnügungsmeile Wer Abendunterhaltung sucht Nahe den Landungsbrücken
Altona Stadtteilcharakter, lokale Cafés, Elbufer Wer dem Trubel entgehen möchte Westliches Ende der Route
St. Georg Direkt am Hauptbahnhof, gemischte Struktur Für Kurzaufenthalte Nahe dem Flughafentransfer

Überlegen Sie bei der Entscheidung, wo Sie morgens starten möchten: Das östliche Ende führt Sie zum Hafen, das westliche lässt den Tag mit einer Fähre beginnen.

Morgens in der Speicherstadt, abends am anderen Ufer: Eine 1-Tages-Wasserroute

Die folgende Reihenfolge verbindet die Stationen ohne Umwege und verteilt die Gehstrecke über den Tag.

  1. Beginnen Sie den Tag in der HafenCity: Ein halbstündiger Spaziergang am Kai vermittelt einen Eindruck vom Ausmaß des Viertels.
  2. Betreten Sie die Speicherstadt in westlicher Richtung und nutzen Sie die frühen Stunden für Fotos von den Kanalbrücken.
  3. Wählen Sie eines der Museen in den Lagerhausblöcken; kaufen Sie das Ticket für das Miniatur Wunderland im Voraus, das Speicherstadtmuseum dauert kürzer.
  4. Machen Sie eine Mittagspause in einem der Cafés am Kanalufer; der Nachmittag wird im Freien verbracht.
  5. Gehen Sie zur Elbphilharmonie, fahren Sie auf die Plaza-Ebene, steigen Sie dann zum Kai hinab und gehen Sie in Richtung Landungsbrücken.
  6. Erkunden Sie die Anlegestellen an den Landungsbrücken und legen Sie eine Fischbrötchen-Pause ein; die Kassen für Kanalfahrten befinden sich hier.
  7. Steigen Sie in den Alten Elbtunnel hinab, überqueren Sie ihn zum anderen Ufer, genießen Sie die Skyline und kehren Sie zurück.
  8. Beenden Sie den Tag mit der HVV-Fähre der Linie 62: Beobachten Sie den Sonnenuntergang in Richtung Övelgönne.

Hinweise vor dem Besuch

  • Tragen Sie auch im Sommer eine Regenjacke; die gefühlte Temperatur am Kai kann unter der gemessenen liegen.
  • Wenn Sie eine Kanalfahrt planen, erkundigen Sie sich nach den Gezeiten; bei Niedrigwasser können selbst kleine Boote nicht in die inneren Bereiche einfahren.
  • Kaufen Sie Tickets für beliebte Attraktionen im Voraus: Das Miniatur Wunderland arbeitet mit Zeitfenstern, die Plaza hat begrenzte Kapazität.
  • Der Eintrittspreis richtet sich nach Pakettyp, Anzahl der Tage und Altersgruppe; überprüfen Sie die aktuellen Preise auf der Website des Betreibers.
  • Die meisten Einzelhandelsgeschäfte in Deutschland sind sonntags geschlossen; planen Sie Ihre Einkäufe für Samstag.
  • Wenn Sie keine zusätzliche Gebühr für eine Wasserfahrt zahlen möchten, nutzen Sie die HVV-Fähre.

Häufig gestellte Fragen 6

Wie viele Tage sollte man für einen Besuch in Hamburg einplanen?

Die Wasserlinie, die Speicherstadt, Elbphilharmonie, Landungsbrücken und den Alten Elbtunnel umfasst, lässt sich an einem Tag erkunden. Wer die Museen in den Lagerhausblöcken, insbesondere das Miniatur Wunderland, besuchen möchte, benötigt einen zweiten Tag. Für eine entspannte Erkundung der einzelnen Viertel sind drei Tage ideal.

Ist der Besuch der Speicherstadt kostenpflichtig?

Die Straßen, Brücken und Kanalufer im Lagerhausviertel können frei erkundet werden, es gibt keinen Eintritt für den öffentlichen Bereich. Gebühren fallen lediglich für die Museen in den Blöcken und für Bootsfahrten an. Die Speicherstadt steht zusammen mit dem Kontorhausviertel und dem Chilehaus seit 2015 auf der UNESCO-Liste.

Benötigt man ein Ticket, um auf die Elbphilharmonie Plaza zu gelangen?

Der Eintritt zur Aussichtsplattform Plaza, 37 Meter über dem Boden, ist kostenlos, wird aber aufgrund begrenzter Kapazität über ein Plaza-Ticket geregelt. Tickets können vor Ort erworben werden; wer Wartezeiten vermeiden möchte, bucht sie vorab online, wobei eine geringe Servicegebühr anfällt. Die Terrasse ist täglich von 10:00 bis 24:00 Uhr geöffnet.

Welche Jahreszeit ist am besten für einen Hamburg-Besuch geeignet?

Mai bis September ist ideal für Outdoor-Aktivitäten; zwischen Mai und August gibt es durchschnittlich neun Sonnenstunden pro Tag, und im Juli und August steigt die Durchschnittstemperatur auf etwas über 20 Grad. Der Dezember wird oft für die Weihnachtsmärkte bevorzugt.

Wie kommt man vom Flughafen in die Innenstadt?

Die S-Bahn-Linie S1 fährt von der Station unter den Flughafenterminals ab und erreicht den Hauptbahnhof in 25 Minuten, die Züge verkehren alle 10 Minuten. Das Ticket ist im HVV-Netz gültig; mit demselben Ticket können Sie auf U-Bahn, Busse und Hafen-Fähren umsteigen.

Ist es möglich, Hamburg mit dem Boot zu erkunden, ohne eine Hafenrundfahrt zu buchen?

Ja, das ist möglich. Die Hafen-Fähre der Linie 62, die Teil des HVV-Netzes ist, fährt vom Anleger 3 der Landungsbrücken ab, hält am Museumshafen Övelgönne und fährt weiter nach Finkenwerder. Sie kann mit einem normalen Nahverkehrsticket genutzt werden, bietet aber keine geführten Erklärungen.